Was heißt das für die Gruppe der Risikopatienten?
Vereinfachend ausgedrückt reagiert der Körper bei Risikopatienten nach dem Einbringen von Titanimplantaten
anders als bei unbelasteten Patienten.
Einerseits ist beispielsweise bei rheumatischen Arthritikern die Einheilreaktion zwischen Implantat und Körper unterschiedlich. Das heißt, chemisch betrachtet verzeichnet man eine saure (pH-Wert) Reaktion an der Titanoberfläche. Andererseits reagiert der belastete Körper durch das Eindiffundieren der Metallionen in das Gewebe stärker und heftiger und es kann zu Erkrankungserscheinungen kommen.

