Wir lassen einen implantologisch tätigen Zahnarzt zu Wort kommen
Frage:
Herr Dr. Meissen, warum beteiligen Sie sich an der Initiative Vollkeramik-Zahnimplantate?
Antwort:
Seit über 12 Jahren bin ich schwerpunktmäßig auf dem Feld der zahnärztlichen Implantologie tätig. Dafür stehen mir
die modernsten Methoden, wie beispielsweise die
computergestützte Implantation (Robodent ®) und ein
Digitaler Volumentomograph (DVT)
zur Verfügung. Damit haben wir die Erfolgsraten unserer Patienten an die Spitze treiben können.
Um sicher zu gehen, dass Patienten die Zahnimplantate auch vertragen, führen wir bei Risikopatienten vor jeder Implantation einen Lymphozyten Transformationstest (LTT-Test) durch. Dabei mussten wir feststellen, dass die Sensibilisierung der Patienten gegenüber Titan in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat.
Um sicher zu gehen, dass Patienten die Zahnimplantate auch vertragen, führen wir bei Risikopatienten vor jeder Implantation einen Lymphozyten Transformationstest (LTT-Test) durch. Dabei mussten wir feststellen, dass die Sensibilisierung der Patienten gegenüber Titan in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat.
Frage:
Gibt es denn eine Alternative für Titan-Zahnimplantate?
Antwort:
Ursprünglich haben wir Keramik-Zahnimplantate aus rein ästhetischen Gründen verwendet, wir hatten also
genügend Zeit, Erfahrung damit zu sammeln. Heute verwenden wir Keramik-Zahnimplantate auch bei Risikopatienten, insbesondere dann, wenn der
LTT-Test auffällig war. Damit haben wir sehr gute Erfolge.
Das Interview wurde geführt mit Herrn Dr. Richard Meissen, MSc Implantologie (Master of Science Implantologie), ärtzlicher Direktor der Kaiserberg Klinik in Duisburg.

